Zahlen & Rechnen

Dyskalkulie oder Rechenschwäche

Wenn Zahlen, Uhrzeiten oder Mengen unsicher bleiben, entsteht mit Struktur und Geduld wieder Orientierung.

Illustration zu Dyskalkulie im Alltag

Einordnung

Rechenschwäche zeigt sich oft im Alltag, lange bevor sie eindeutig benannt wird.

Die Beispiele oben zeigen typische Alltagssituationen: die Uhr sicher abzulesen, Geldbeträge umzurechnen oder beim Kochen Mengen und Maßeinheiten richtig einzuschätzen. Wenn solche Grundlagen unsicher sind, fallen auch Kopfrechnen, das Abschätzen von Strecken im Straßenverkehr oder die Orientierung zwischen rechts und links oft schwer.

Ein frühes, individuelles Training ist entscheidend, um diese Probleme möglichst effektiv zu bewältigen.

Typische Hinweise

Anzeichen einer Dyskalkulie bzw. Rechenschwäche

  • Mengen werden nicht oder nur zählend erfasst (z.B. Würfelaugen werden abgezählt), können nicht verglichen werden (z.B. Was ist mehr oder weniger?)
  • Formen zu unterscheiden, fällt schwer (z.B. Dreieck, Viereck, Kreis)
  • Zahlen werden unregelmäßig oder ungenau geschrieben
  • Rechnen findet oft „zählend” statt, Finger werden zum Rechnen benutzt
  • langsames Arbeiten und Rechnen
  • Schwierigkeiten beim Ablesen der Uhr und abschätzen von Zeitspannen
  • Umgang mit Geld fällt schwer
  • Vertauschen ähnlicher Ziffern (z.B. 1 und 7, 6 und 9), oder Einer und Zehner bei mehrstelligen Zahlen (z.B. aus 27 wird 72)
  • große Schwierigkeiten beim Zehnerübertritt (z.B. 6+7), oder beim Rückwärtszählen
  • Zahlen und Rechnungen werden am Zeilenende oder Blattrand zusammengedrängt oder über den Rand hinausgeschrieben
  • Umrechnen von Einheiten fällt schwer (z.B. Meter in Zentimeter, oder Liter in Milliliter)
  • Reihung von Wochentagen und Monaten fällt schwer
  • Verwechslung von rechts–links und oben–unten
  • Rechenschritte werden nicht strukturiert ausgeführt (den „Faden” beim Rechnen verlieren)
Alexandra Haider mit Daumen hoch

Gezielte Übung

Gezieltes Training

Das Rechnen und die Mathematik müssen aber nicht problematisch und angstbesetzt bleiben. Mit gezielten Übungen und dem Aufbau der grundlegenden mathematischen Strukturen kann ich Ihre Situation verbessern.

  • Zahlenräume erarbeiten (10er Raum, 20er Raum, 100er Raum)
  • Festigung der Grundrechenarten
  • Festigung des Mengenverständnisses
  • Training der Auge-Hand Koordination
  • Aufmerksamkeitstraining
  • Training der Sinneswahrnehmungen
  • Training der Körperwahrnehmung
  • Raumlagetraining
  • Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Abbau von Versagensängsten
  • Organisation des Schulalltags
  • Unterstützung bei Hausaufgaben

Sind Sie unsicher, ob eine Dyskalkulie oder Rechenschwäche besteht?

Kontaktieren Sie mich, ich helfe Ihnen gerne! Ein Gespräch zur Erstinformation ist kostenlos.

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Nächster Schritt

Rechnen muss nicht angstbesetzt bleiben.

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